Im Moment weiß ich nicht so ganz ob ich mich freuen sollen oder nicht. Ich hab jetzt so eine art Ferien bloß das ich ca. 5 Stunden am Tag lernen muss um das was ich verpasse aufzuholen. Ungefähr 10 Lektionen und 100 Kanjis muss ich mir jetzt selbst beibringen.
Zum unerwarteten Ferienbeginn bin ich aber erstmal mit 15 anderen „All you can eat, all you can drink“ Essen gegangen (Mhhh YakiNiku Tabehodai, Oishii!), tat mal gut etwas Spaß zu haben. Das ist bei all dem lernen irgendwie Mangelware.
Frage: Wie ist das eigentlich im Wohnheim: Also wie schon mal gesagt ist es ein wenig wie in einem Internat. Es gibt 4 Häuser mit je 4 Blöcken/ Fluren. 3 von diesen Fluren sind „Ausländer blocke“ das bedeutet alle Austauschschüler sind da untergebracht. Eigentlich sind die alle Flure gleich, bloß das bei uns Alkohol getrunken werden darf. (damit es heimischer ist? Keine ahnung?) Deswegen sind auch alle „partys“ (,die mit 30 Jungs von 19:00-22:00 Uhr) bei uns.
Richtig gut kenn ich nur die anderen Austauschschüler und die ganzen Betreuer (Sanryosei, Studenten im zweitem Jahr, alle jünger als ich). Die Betreuer sind wirklich nett. Die haben ein wenig die Mutti Rolle, Sagen einen das man die Maske aufsetzen soll, wo der nächste Supermarkt ist oder sie lesen einen die Getränkekarte vor. Wenn man abends weiter weg fahrt, wie gestern zum Essen, kommen meistens welche mit damit, falls was passiert sie da sind und auf uns aufpassen können, auch wenn sie keine Lust haben. Am ersten tag sollte ich um 19:00 zuhause sein und weil ich um viertel vor noch nicht da war hat sich einer sorgen gemacht meine Bürgin angerufen und gefragt wo ich bin… Mal gucken wie lange die das durchhalten.
Mit den anderen Austauschschülern siehts so aus. Mit einigen mach ich fast jeden Tag was und mit anderen hab ich noch nie geredet, zum Beispiel 4 Jungs aus Hongkong (die H-town clique) die sind nie da und wenn dann reden die nur Chinesisch. Dann gibt’s da noch einen mit dem kann ich gar nicht. Und einige die so neutral sind.
Essen tun wir in unserem Block nie zusammen. Die die in einem anderen Block wohnen kennt man gar nicht, es sei denn sie wohnen in einem Ausländerblock... etwas kompliziert dass ganze.
Bo
. Fotos: Tokyoter U-Bahn Netz, Natürlich ohne Bussen und Straßenbahnen und ich in meinem Zimmer. Links unten sieht man mein Bett, rechts den Schreibtisch,... viel mehr gibts auch nicht. Das ist noch vor der SeuchenZeit deswegen hab ich keine Maske auf. die Neueren fotos hab ich noch auf der Kammera.
4 Kommentare:
Ich mache mir Sorgen um dich wegen Seuche. Pass schön auf dich auf!! NOchmal: bist schon krenkenversichert?
Kannst du bitte deine Handynummer Junko-san geben?
Sie Bürgin muss dich auch erreichen können. Und schöne Grüße an sie.
Kazuko
P.S. Ich weiss nicht ob meine bisherigen Komeentare bei dir angekommen sind.
ey Boris alter japaner, das hört sich ja echt an...ich hatte von diesen Kinderkrankheiten schon alle und bin ach noch am leben... Is schon schlimm das das öffentliche leben entweder durch ne Krankheit oder durch den Schutz vor der Krankheit gleichermaßen zum erliegen kommt.
Naja vielleicht gibs ja auch agressivere formen der viren...was ich aber irgendwie nich glaub. Liegt es an den sprachlichen hörden oder einfach daran das man fast nichts zusammen macht das man schneller kontakt zu nichtjapanern bekommt? grüsse und vergiss nicht Juko-san deine Handynummer zu geben ;-) jens
Also bei dem Fahrplan kannste ja auch nur denken: "Ja ne, is' klar ne?"
@Bo
Bring mal ein paar Viren mit, die kann man dann hier ja mal anner Uni freilassen, wenn man frei haben will :)
Dem Jul
Werbung @Jens
Poste mal in meinen Blog ;) juvadi.de.vu
Hey!!! Das hört sich ja echt krass an, mit den viele Viren! Also pass mal gut auf dich auf!!!!
Ist ja cool, dass einige auch aus HK da sind, vllt wäre ich die ganze Zeit mit denen unterwegs gewesn??? ;) XDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDD
Dann machs mal gut und bleib gesund!!!
Thomas
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